Die Wohnungswirtschaft steht vor der Herausforderung, Klimaschutz und bezahlbares Wohnen in Einklang zu bringen. IoT-Technologien bieten hier einen vielversprechenden Ansatz: Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung von Energie, reduzieren Kosten und schaffen Transparenz – auch in Bestandsgebäuden. Wie das funktioniert und welche Lösungen beyonnex als Teil der noventic group bereitstellt, zeigt dieser Beitrag.
Beim Thema Energie kann einem in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft derzeit schwindelig werden. Mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), ihren kurzfristigen Umsetzungsfristen und kaum erreichbaren Fördermitteln, ist die Branche am Anschlag. Dennoch: Rasant gestiegene Energiekosten lassen sich nicht wegdiskutieren, ebenso wenig wie der notwendige Beitrag der Immobilienwirtschaft an der Energiewende. Fakt ist: Von den knapp 19 Millionen Wohngebäuden in Deutschland ist der Löwenanteil mit rund 12,4 Millionen Gebäuden 1979 oder früher errichtet worden – und damit mindestens 44 Jahre alt.
Die Klimaschutzpolitik der Europäischen Union (EU) ist eines der mittlerweile wichtigsten, präsentesten und am stärksten öffentlich diskutierten Politikfelder der EU-Institutionen und Gegenstand vielfältiger EU-Rechtssetzung.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist 2020 in Kraft getreten: Mit dem GEG wurden die Regelungen zum Energieeinsparrecht für Gebäude vereinheitlicht. Schon jetzt wird eine GEG-Novelle diskutiert, die Änderungen für Mitte 2023 vorsieht.
Am 1. Juli 2020 hat Deutschland für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Neben dem Schwerpunktthema der Bekämpfung und Bewältigung sozioökonomischer Folgen der COVID-19-Pandemie stehen auch Themen der Immobilienwirtschaft im Fokus. Welche das sind, beantwortet RA Thies Grothe, Head of Public Affairs der noventic group im Interview.
Die Klimaziele der Bundesregierung stellen die Immobilienwirtschaft vor große Herausforderungen: Vor allem im Bestand stehen Eigentümer und Verwalter vor der gewaltigen Aufgabe, den wachsenden Ansprüchen an die Digitalisierung der Energiewende und dem Klimaschutz gerecht zu werden. Die regulatorischen Grundlagen hierfür sind häufig im Europarecht und den daraus abgeleiteten nationalen Rechtsnormen festgeschrieben – um sie zu erfüllen, ohne Wirtschaftlichkeit und bezahlbaren Wohnraum aus dem Blick zu verlieren, können geringinvestive Maßnahmen einen Hebel bieten. Die Digitalisierung der Gebäudeinfrastruktur bildet die Grundlage für eine optimale Steuerung von Energieanlagen und eine maximale Verbrauchstransparenz für den Nutzer. So lassen sich auch für den Bestandshalter wertvolle Effizienzen heben.
Das Klimakabinett tagt in dieser Woche zu seiner ersten Sitzung: Aufgabe des neu geschaffenen Gremiums ist es, Gesetzesvorlagen zu erarbeiten, mit denen Deutschland seine Klimaziele für 2030 und 2050 einhalten kann. Gesetzesinitiativen wie die EED. Was bedeuten die ambitionierten Ziele der EED-Novelle für die Wohnungswirtschaft? Gibt es Handlungsbedarf? Stephan Kiermeyer, Geschäftsführer der noventic-Tochter KALO, gibt Antworten auf die drängendsten Fragen.