Die Wohnungswirtschaft steht vor der Herausforderung, Klimaschutz und bezahlbares Wohnen in Einklang zu bringen. IoT-Technologien bieten hier einen vielversprechenden Ansatz: Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung von Energie, reduzieren Kosten und schaffen Transparenz – auch in Bestandsgebäuden. Wie das funktioniert und welche Lösungen beyonnex als Teil der noventic group bereitstellt, zeigt dieser Beitrag.
Bei den Berliner Energietagen 2025 standen praxistaugliche und kosteneffiziente Technologien für den Gebäudebestand im Mittelpunkt. Experten aus der Wohnungswirtschaft zeigten auf, wie sich mit geringem Investitionsaufwand im wahrsten Sinne des Wortes messbare Energieeinsparungen erzielen lassen.
Wenn der Ertrag für einen Investor ausbleibt, weil er vom Nutznießer seiner Investition für den neu geschaffenen Vorteil keine Rückzahlung erhält, spricht man vom Investor-Nutzer-Dilemma. Die gesetzlichen Regeln zur energetischen Modernisierung von Wohnungen werfen dieses Problem immer wieder auf.
Die Wohnungswirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: Klimaneutralität erreichen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum sichern. In diesem Spannungsfeld kristallisiert sich Mieterstrom zunehmend als vielversprechende Lösung heraus, die in der Lage zu sein scheint, die beiden Ziele zu vereinen.
Sei es durch gesetzliche Vorgaben oder die steigenden Energiekosten – der Druck, den Energieverbrauch zu senken, nimmt vermehrt zu. Auf dieser Grundlage ist eine transparente sowie effiziente Gestaltung des Energieeinsatzes für die Wohnungswirtschaft und die Immobilienbranche essenziell. Ein zentrales Hilfsmittel hierfür, ist das Energiemonitoring, welches in der Lage ist Verbrauchsdaten systematisch zu erfassen, zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung zu identifizieren.
Der Smart Readiness Indicator (SRI) fungiert als Bewertungsinstrument für die technologische Intelligenz von Gebäuden und soll die Fähigkeit eines Gebäudes zur Integration smarter Technologien bewerten. Seit seiner Einführung in Deutschland im Jahr 2020, basierend auf der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD), zielt der SRI darauf ab, das Potenzial intelligenter Technologien im Gebäudesektor zu maximieren. Je höher die Einstufung eines Gebäudes nach dem SRI, desto effizienter kann es sich automatisieren und den Energieverbrauch anpassen. Dies soll sowohl Eigentümer als auch Nutzer dazu ermutigen, die Vorteile smarter Gebäudetechnologien zu nutzen.
Prof. Dr.-Ing. Kunibert Lennerts ist Leiter des Instituts Technologie und Management im Baubetrieb am KIT. Im Interview spricht er über die Bedeutung einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie, die Wichtigkeit kurzfristiger Maßnahmen und das Thema Ganzheitlichkeit in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
Vom 16. bis 18. April trafen sich führende Expert:innen auf der digitalen Bühne der Energietage 2024. Ihr Thema: Lösungen für die Energiewende in Deutschland. Im Panel „Digitale Lösungsperspektiven für die Wärmewende im Gebäudebestand“ stellten Dr. Bardia Rostami (KALO), Dr. Dennis Metz (othermo) sowie Christian Wehrmaker (imovis) konkrete Lösungswege für einen für alle tragbaren Klimaschutz vor. Die Sicht der Wohnungsunternehmen auf das Thema steuerte Dr. Ingrid Vogler (GdW) bei.
Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW startet ein Schaufenster „Gemeinsam gestalten: das wohnungswirtschaftliche Schaufenster smart Heizen“ für das vermietete Mehrparteienhaus. Der Rahmen soll es kleineren und mittelgroßen Wohnungsunternehmen ermöglichen, Einsatz und Effekte von smarten Thermostaten, die spezifisch für die Nutzung in der Wohnungswirtschaft entwickelt wurden, im eigenen Wohnungsbestand kennenzulernen. Mit der Retrofit-Lösung der noventic werden auf Gebäudeebene durchschnittlich 15,5 % Energieeinsparungen erreicht und der gesetzlich geforderte hydraulische Abgleich ist rechtssicher umgesetzt.
"Schlecht isoliert" und #Wärmegeben lauten zwei Slogans, mit denen Hanseatic Help auf die Belange bedürftiger Menschen in Hamburg aufmerksam macht. Genau unsere Thema. Daher unterstützen wir in diesem Jahr die Kampagne des gemeinnützigen Vereins Hanseatic Help. #einfachhelfen
Christian Wehrmaker beschäftigt sich tagtäglich mit Themen wie dem ganzheitlichen Vernetzen von Lösungen, der Integration erneuerbarer Energien und der Energieoptimierung im Gebäudebestand.
Die Diskussion, eine CO2-Bepreisung für den Gebäudesektor in Deutschland einzuführen lief über mehrere Jahre auf Fachebene, bevor die Politik die Idee aufgriff und in die Tat umsetzte. Das „Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutz-plans“ sieht vor, dass Deutschland bis 2030 55 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen soll. Dazu soll über alle Sektoren hinweg CO2 eingespart werden. Den Weg hierhin bereiten unterschiedliche Gesetze, wie beispielsweise das CO2-Kostenaufteilungs-Gesetz, worauf im Folgenden der Fokus gelegt wird.