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noventic App Cards

Ausgezeichneter Klimaschutz per App

Dass Klimaschutz ganz einfach sein kann, zeigt eine Entwicklung aus dem Hause noventic: Die App „Cards“ involviert Mieter spielerisch in das aktive, tägliche Energiesparen und hilft – ganz nebenbei – die Bausubstanz zu schonen. Auf dem Tag der Immobilienwirtschaft am 13. Juni 2018 wurde die App durch den Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

Alle reden über die Mehrwertdienste, die aus der Digitalisierung erwachsen sollen – mit „Cards“ bringt die noventic group der Wohnungswirtschaft eine Innovation, die Mieter aktiv in das Erreichen der Klimaziele involviert – und dabei die Bausubstanz schützt und die Vermieter-Mieter-Kommunikation vereinfacht. Mithilfe der durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verlangten digitalen Messinfrastrukturen – Stichwort Smart Meter Rollout – und Innovationen wie „Cards“ wird Wohnungswirtschaft und Mietern die Chance gegeben, sich dem Rebound-Effect zu stellen. Also, die Energieeinsparungen, die durch energetische Modernisierungen geplant wurden, tatsächlich im Alltag auf der Verbrauchsseite zu sichern.

Was also genau kann die App?

Vorrangiges Ziel der Anwendung „Cards“ ist es, den Mieter dabei zu unterstützen, das persönliche Verbrauchsverhalten in den eigenen vier Wänden zu erkennen. Mithilfe dieses neuen Transparenzgewinns zeigt „Cards“ Wege, sich, den eigenen Präferenzen folgend, bewusster und dadurch in letzter Konsequenz energieeffizienter zu verhalten – und so ganz nebenbei ein gesundes Raumklima und den Schutz der Bausubstanz langfristig zu sichern.

Die Basis der App bilden die Energieverbrauchsdaten, die, wie gesetzlich vorgeschrieben, sowieso vom Verwalter oder Bestandshalter für alle Wohneinheiten erhoben werden müssen. Diese können mithilfe intelligenter Zähler auf Wunsch von Mieter und Bestandshalter auch in deutlich kürzeren Intervallen per Fernauslese abgerufen und bereitgestellt werden.

Das Bild, das sich Mieter bisher mithilfe der im Frühjahr verschickten, jährlichen Heizkostenabrechnung über ihr Verbrauchsverhalten machen konnten, war für eine Veränderung des eigenen Energieverbrauch wenig hilfreich. Mit Hilfe smarter Anwendungen wie „Cards“, wird die Jahresabrechnung um deutlich kürzere Informationsintervalle ergänzt. Erst diese neue Transparenz ermöglicht eine sofortige, individuelle Reaktion im alltäglichen Handeln.

Und wie funktioniert die App?

„Cards“ visualisiert auf Basis der Verbrauchsdaten von Strom, Wasser und Wärme das eigene Verbrauchsverhalten und setzt dies in Relation zu persönlichen Zielen oder selbstgewählten Benchmarks, wie zum Beispiel Kosten- oder CO2-Vermeidung. Somit ist die App im intuitiven Erleben vergleichbar mit dem einer Fitness-App: die kurzfristige Visualisierung des Energieverbrauchs und die Möglichkeit sich Ziele und Vergleiche zu suchen, funktioniert als kontinuierlicher Ansporn, die eigenen Prioritäten und Ziele im täglichen Verbrauchsverhalten zu reflektieren und zu hinterfragen. Flankiert wird diese Systematik durch illustrierte Energie- und Ressourcen-Spartipps aber auch durch zentrale Informationen aus dem eigenen Quartier wie Terminen, Wettervorhersagen oder Fahrplänen des ÖPNV.

Neugier bei Mieter – Voraussicht für Wohnungsunternehmen.

Um die Mieter umfänglich und nachhaltig von der App zu begeistern, wurden gemeinsam mit Experten aus der Wohnungswirtschaft, UX Spezialisten und Vertriebspsychologen Motivations- und Bindungsstrategien entwickelt. „Cards“ bietet darüber hinaus, abhängig vom Anforderungsprofil des Wohnungsunternehmens, aber noch weitere Mehrwerte: So können Gebäudeverbrauchsdaten beispielsweise auch so ausgewertet werden, dass bei bestimmten Schwellwertüberschreitungen vor Leckage oder erhöhter Schimmelgefahr gewarnt wird. Schimmel ist im energetisch sanierten Altbau ein zentrales Thema für den Schutz der Bausubstanz und der Gesundheit. Wohnungsunternehmen können zudem direkt über „Cards“ mit ihren Mietern kommunizieren: Sie können Informationen oder Termine als neue Card bereitstellen – an einzelne Personen, bestimmte Personenkreise oder gleich an ganze Liegenschaften.

Investitionen in intelligente Infrastrukturen lohnen schon heute.

„Cards“ ist ein Beispiel für den selbstgesetzten Anspruch der noventic group, bestehenden Infrastrukturen – ausgehend von den zum Großteil gesetzlich vorgeschriebenen Messpunkten – neuen Nutzen zuzuführen. Der durch das ‚Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende‘ bzw. dem novellierten ‚Messstellenbetriebsgesetz‘ beschriebene Smart Meter Rollout bringt Immobilien in Deutschland nicht nur bis 2020 eine intelligente Messinfrastruktur – sondern mit dem Smart Meter Gateway auch einen sicheren und hochverfügbaren Knotenpunkt zwischen Gebäude und dem Internet der Dinge. Die neuen Infrastrukturen stellen Wohnungsunternehmen aber auch vor neue Herausforderungen: Nach weiteren zwei Jahren sind sie verpflichtet, den Nutzern monatliche Verbrauchsinformationen zur Verfügung zu stellen. Wer vor diesem Hintergrund bei Modernisierungsanlässen der Messinfrastruktur jetzt schon in digitale Strukturen investiert hat die Nase vorn: Denn digitale Angebote wie „Cards“ helfen bei der kontinuierlichen Mieterkommunikation. Diese Kombination eröffnet Wohnungsunternehmen und Mietern die Chance mit Bestandsstrukturen, beispielsweise in der Messsensorik, neue Nutzen zu schaffen.

Die Digitalisierung ist dabei das Wohnen zu verändern: Ein weiterer zentraler Baustein auf diesem Weg ist der Smart Meter Rollout. Digitale, intelligente Infrastrukturen, die weit mehr können, als das vom Gesetzgeber geforderte. Einen weiteren Aufschlag für den deutschen Immobilienmarkt macht hier die KALO mit ihren Bündelangeboten – die Verschmelzung vom Smart Metering mit dem Submetering über das Smart Meter Gateway. Was folgt? Die Möglichkeiten für neue Innovationen sind groß; Konkrete technologieoffene – und somit zukunftssichere – Lösungen stehen aber auch schon bereit.

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Wir gratulieren allen ausgezeichneten Innovatoren der Immobilienwirtschaft.

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Auch interessant:
Andreas Göppel, Geschäftsführer der noventic group, wurde am 13. Juni 2018 vom Fachmagazin Immobilienwirtschaft mit der Auszeichnung „Köpfe der Immobilienwirtschaft“ geehrt.

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